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Nov 26 / 2015

Morgens, die Mystik des Lichts

Die Mystik des Lichts ist wohl eines der Themen, die das Fotografenherz immerzu berührt, bewegt, antreibt, zur Verzweiflung bringt, motiviert und höher schlagen lässt. So selbstverständlich auch meins. Das war auch der Grund, warum ich beschloss ganz früh morgens (oder war es gar noch in der Nacht?) aufzustehen, um das Licht des Morgens einzufangen. Es fing gerade an kälter zu werden, morgens diese wunderbaren Nebelschwaden über dem Boden zu erzeugen, dies kombiniert mit der aufgehenden Sonne war Anlass genug für mich einer Idee freien Lauf zu lassen. Immer wieder nagt bzw. drängt sich der Gedanke in meinen Kopf, Aufnahmen zu machen, die mich und hoffentlich auch den Betrachter emotional berühren, nachdenklich machen, inne halten lassen und vielleicht auch ein Stück von mir zeigen, von uns zeigen. Neben diesen vielen hellen und glücklichen Momenten, die wir haben, gibt es eben auch die Momente des Selbstzweifels, der Unsicherheit, der Traurigkeit, der Angst, der Suche wo nach auch immer, manchmal auch der Einsamkeit, dem Gefühl nicht  verstanden zu werden, des Hinterfragens, ob jenes oder dieses der richtige Weg oder die richtige Entscheidung ist und dem tiefen Wunsch dem Licht, der inneren Zufriedenheit ein Stück näher zu kommen. Ja, die Bandbreite des Gefühlslebens kombiniert mit dem mystischen Licht des Morgens war mein Motor, mein Antrieb, mein Ziel. Dank meiner lieben Freundin,  Mirjam Walther, die eine wirklich fantastische Visagistin / Make-up Artist ist, mit der ich super gern zusammenarbeite, konnte ich die Bilder in meinem Kopf realisieren. Und natürlich auch, weil diese wunderbare junge Frau, die ich mittlerweile schon öfter ablichten durfte genau wusste, was ich ausdrücken und vermitteln wollte. Und wo ich schon beim Danke sagen bin, darf ich auf keinen Fall Patrick, meinen Assistenten, vergessen, der mir mittlerweile bei vielen Shootings ein unersätzlicher Begleiter geworden ist. Von Herzen hoffe ich, dass die Quelle der Bildideen in meinem Kopf, die sich immer wieder an die Oberfläche drängen und mich fast nötigen freigelassen zu werden, niemals versiegt.