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Dez 24 / 2015

Ziele, Glück und Fügung

Auch wenn ich mir, wie jedes Jahr, fest vorgenommen habe alles rechtzeitig fertig zu haben, mir keinen Stress aufhalsen zu lassen und total gechillt Weihnachten zu empfangen, kam es erstaunlicherweise wieder etwas anders. Aber okay. Auch zu dieser Zeit nehme ich das Leben wie es kommt. Und das ist, wenn ich ehrlich bin, eh das Beste.

Klar ist es wichtig Ziele zu haben, aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es nichts bringt mit Krampf danach zu streben. Eher geht es um die innere Einstellung, der intuitiven Entscheidung und Handlung.

Letztes Jahr im November saß ich allein am Strand auf Mallorca und habe darüber nachgedacht, was ich eigentlich in 2015 so alles machen möchte, vor allem, wen und was ich gern fotografieren will. Ich hatte mir vorgenommen hauptsächlich Businessfotografie sowie intensive und sehr persönliche Portraitaufnahmen zu machen. Und, auch wenn ich überhaupt nicht den Eindruck hatte massiv und mit großem Energieaufwand diese Ziele zu erreichen, fügten sich die Dinge fast magisch von selbst. Ich bekam Anrufe von Menschen, die z.B. im Hamburger Abendblatt einen Artikel gelesen hatten in dem ich als Fotografin, die außergewöhnliche Businessfotos mache, erwähnt wurde. Aus diesem Kontakt ergaben sich sogar zwei Aufträge, ein Businessportrait und eine sehr persönliche Portraitserie. Es sprachen mich Leute an von denen ich niemals gedacht hätten, dass sie mir dieses Vertrauen entgegen bringen würden. Sie beschenkten mich mit ihrer Offenheit und ich sie mit Fotos, die sie sehr berührten.

Ich habe dieses Jahr viel über mich erfahren und gelernt. Hatte sehr intensive Momente, war selbst manchmal gerührt, begeistert, benommen, betrunken vor Glück, saß im Auto und schrie Freudenrufe aus und kniff mich des Öfteren, um zu prüfen, ob es tatsächlich mir gerade passiert.

Ganz oft, in solchen Momenten des Lebens, denke ich dann „Mensch, was Du für ein Glück hast.“ Und ja klar, es ist vielleicht auch oft Glück. Doch es ist kein Glück sich zu öffnen, selbst mutig zu sein, die Menschen zu wertschätzen, sie respektvoll zu behandeln und ihnen das Gefühl zu geben sie sind etwas besonderes.

Wir bekommen letztlich zurück, was wir bereit sind zu geben. Und ich für meinen Teil bin mit meiner Jahresbilanz mehr als zufrieden. Sie bestärkt mich in dem Wunsch und Drang genau so weiterzumachen.

„Du bekommst, was du gibst, wenn du tust was du liebst.“

In diesem Sinne, frohe Weihnacht und euch allen wundervolle Tage!